Die Next Generation auf dem Forschungsgipfel

CTO Oliver Eckhardt

Austausch neuer Ideen wird beflügelt

Am 04. Mai 2022 findet im Allianz-Forum in Berlin der Forschungsgipfel des Stifterverbandes der Deutschen Wirtschaft e.V. statt. Unser CTO Oliver Eckardt vertritt als Mitglied des Landeskuratorium Mitteldeutschland des Stifterverbandes die Next Generation auf dem Forschungsgipfel.

Seit Februar 2022 ist Oliver Eckardt Mitglied im Landeskuratorium Mitteldeutschland. Das Kuratorium ist Teil des Stifterverbandes und führt dessen Aufgaben in den einzelnen Bundesländern bzw. einzelnen Regionen – in unserem Fall Mitteldeutschland – aus. Die Mitglieder sind Einzelpersönlichkeiten, Repräsentanten der regionalen Wirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wissenschaftsorganisationen. Sie werden vom Präsidenten des Stifterverbandes in Abstimmung mit dem Vorsitzenden des jeweiligen Landeskuratoriums für eine Dauer von drei Jahre berufen.

Gemeinsam mit Dr. Erik Weber vom SpinLab Leipzig steht Oliver Eckardt für eine neue Generation – die Next Generation auf dem Forschungsgipfel. Im Netzwerk der Next Generation sind junge Persönlichkeiten aus der Wirtschaft versammelt, welche generationsübergreifend neue Ideen zu den Kernthemen des Stifterverbandes zusammentragen und ausarbeiten, um an einer strategischen Erneuerung der Gemeinschaftsinitiative mitzuwirken. Damit bekennt sich die Next Generation zur gemeinsamen Verantwortung gegenüber der deutschen Wirtschaft und für eine zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft – und damit zur erfolgreichen Grundidee des Stifterverbandes.

Der Forschungsgipfel des Stifterverbandes der Deutschen Wirtschaft in Berlin findet unter dem Motto „Innovationspolitik nach der Zeitwende. Mehr Dynamik und neue Prioritäten?“ statt. Damit greift er die zentralen Themen des Verbandes „Bildung, Wissenschaft und Innovation“ auf, welchen auch wir uns verpflichtet fühlen. In Zeiten von immer wichtiger werdender Nachhaltigkeit sowie steigenden Rohstoffpreisen widmet sich der Gipfel den Herausforderungen der Zukunft, vor welchen die Deutsche Wirtschaft genau wie die globale Ökonomie steht.

Oliver Eckardt freut sich über die Möglichkeit, auf seiner ersten Veranstaltung des Stifterverbandes Kontakte knüpfen zu können. Neben seiner Präsenz als Vertreter des Landeskuratoriums steht er ebenso für eine neue Polymerchemie, welche aus den Kunststoffen der Gegenwart zukunftsfähige, innovative sowie nachhaltige Produkte entwickelt – wie es sich neben Polytives auch das Unternehmen Covestro zum Ziel gesetzt hat.

Quellen:

 

Polytives – Innovativ durch Forschung

Innovativ-durch-Forschung-Siegel

Stifterverband verleiht Forschungssiegel

Wir von Polytives sind stolz verkünden zu können, dass wir das Siegel „Innovativ durch Forschung“ des Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. erhalten haben. Genau wie es das Siegel des größten Wissenschaftsförderers in Deutschland ausdrückt, kann auch der Leitgedanke von Polytives mit den Schlagworten „Innovativ durch Forschung“ beschrieben werden.

Der Stifterverband, in welchem sich sowohl DAX-Konzerne als auch Mittelständler, Unternehmensverbände, Stifter und engagierte Privatpersonen zu einem einzigartigen Netzwerk aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik zusammengeschlossen haben, repräsentiert seit 1920 die gemeinsame Verantwortung der deutschen Unternehmen für eine zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft. Die unmittelbar zusammenhängenden Kernbereiche des Verbandes sind Innovation, Bildung sowie Wissenschaft. Damit werden Themen bezeichnet, denen wir uns ebenso verschrieben haben. Unsere wissenschaftlichen Forschungen und innovativen Produkte basieren auf unserem Kapital: Bildung und Innovation. Diese Bereiche sind aufs Engste miteinander verzahnt und nicht ohneeinander denkbar – gerade auch im Hinblick auf unsere Zukunft.

So wie wir von Polytives verfolgt der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft zum Erzielen nachhaltiger Erfolge eine ganzheitliche Strategie, getreu besagtem Motto: „Innovativ durch Forschung“. Abgesehen von seinem Engagement für die Zivilgesellschaft, chancengerechte Bildung, akademischen Nachwuchs, exzellente Hochschulen und eine Spitzenforschung ist es ebenfalls die Aufgabe des Verbandes, das deutsche Forschungs- und Innovationssystem zu untersuchen und zu bewerten. Dabei treten neben der Frage nach den Investitionsmengen in Forschung und Entwicklung auch deren Auswirkungen auf die Zukunftsfähigkeit Deutschlands in den Mittelpunkt. Den Auftrag für diese jährlich durchgeführte Untersuchung erteilt das Bundesministeriums für Bildung und Forschung. An der alle zwei Jahre stattfindenden Vollerhebung zu Forschung und Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland können sich Unternehmen beteiligen, die einen Forschungsbereich besitzen. Die erfolgreich Teilnehmenden erhalten vom Stifterverband der Deutschen Wirtschaft das Siegel „Innovativ durch Forschung“.

Dieses Jahr gehören auch wir zu den erfolgreich bewerteten Unternehmen – gewiss ist das der Arbeit an unseren Produkten zuzuschreiben – und freuen uns sehr darüber, das Siegel des Stifterverbandes in den nächsten zwei Jahren tragen zu dürfen!

 

Quellen:
Innovativ durch Forschung

Startup aus Jena feiert Geburtstag

Startup aus Jena feiert Geburtstag

Der Firmengeburtstag wird bei dem Startup aus Jena genutzt, um auf das Erreichte zurückzublicken

Die Polytives GmbH – ein Startup aus Jena – feiert Geburtstag. Wir blicken mit Freude und Stolz auf unser zweijähriges Firmenbestehen! Überraschend schnell sind die letzten zwei Jahre seit der Firmengründung vergangen. Und wer kennt das nicht: Noch nicht mal „volljährig“, aber voller Energie und mehr als bereit, weiter durchzustarten.

Viel ist in den letzten Jahren passiert, einiges hat unser erst kürzlich auf neun Personen angewachsenes Team bewegt und eine Menge wird sich in den kommenden Monaten und Jahren noch verändern: Förderungen, anstehende Mustermengen, Messen und auch die Medien interessieren sich permanent für das Startup aus Jena. Zuletzt war Minister Tiefensee zu Gast. Die Aufzählung der Gedanken, die unserem Team beim Erinnern kommt, könnte noch weiter fortgesetzt werden. All die Meilensteine, die unser junges Unternehmen bisher erreicht hat, findet man unter ÜBER UNS.

Dass die Ideen um unser Geschäftsführer-Duo, CEO Viktoria Rothleitner und CTO Oliver Eckardt, ausreifen und Früchte tragen, liegt auch an den starken Partnern, Förderern und Wegbegleiter:innen, denen die Polytives GmbH hiermit Danke sagen möchte! Eine öffentliche Motivation zum Weiterarbeiten geben uns ebenso all die Preise und Auszeichnungen, die wir bisher entgegennehmen durften (ThEx Award, Innovationspreis etc.). Selbstverständlich sind diese Errungenschaften dem gesamten, großartigen Team zu verdanken, das gemeinsam zu diesen Erfolgen beigetragen hat – danke auch an jede/n einzelne/n von euch! Zusammen wollen wir den Erfolg fortsetzen und unsere Visionen in die Tat umsetzen.

Viele von uns haben sich als Kinder verschiedenste Spielzeuge aus Kunststoff zum Geburtstag gewünscht. Unsere Wünsche sehen inzwischen etwas anders aus; wir wünschen uns Polytives-Additive in den Spielzeugen, mit denen die nächste Generation sich ihre Wunschwelt und damit auch ein Stück Zukunft baut. Dabei warten wir nicht nur gespannt ab, ob sich unser Geburtstagswunsch für das neue Firmenjahr erfüllt – wir arbeiten jeden Tag gemeinsam genau daraufhin, den Kunststoffmarkt nachhaltig zu revolutionieren!
Wenn Ihr wissen wollt, wie wir weiterhin an dieser Vision arbeiten, bleibt uns auf den Fersen, abonniert unseren Newsletter oder folgt uns in den sozialen Medien.

Commitment für die Kunststoffindustrie in Thüringen

Thüringer Kunststoffindustrie

Standortabsichten der Polytives GmbH

Am 09.02.2022 besuchte uns Wirtschaftsminister Tiefensee erneut in Jena. Wie im vergangenen Jahr erkundigte er sich über die Sorgen und Probleme, aber auch über Ideen und Perspektiven, die wir für unser junges Unternehmen und für die gesamte Kunststoffindustrie in Thüringen sehen. Ermutigt durch die erneute Unterstützung, die uns Herr Tiefensee stellvertretend für die Thüringer Wirtschaft zusicherte, legen wir nun unsere Standortabsichten offen:
Dass wir als Unternehmen in Thüringen angesiedelt bleiben wollen, galt für uns schon langfristig als sicher. Hier haben wir ein gutes Netzwerk zu Forschungsinstituten, den Hochschulen, zu Industriebetrieben und der wachsenden Startup-Community aufgebaut. Hier haben wir verlässliche Partner gefunden und wir stehen im konstruktiven Austausch zu Kennern und Machern der Kunststoffindustrie in Thüringen. Sie alle haben unseren Entschluss gefestigt, uns mittelfristig in Thüringen zu binden.

Das wir dazu ermutigt wurden, die Dimensionen unserer Ideen nochmal zu vergrößern, zeigt uns, mit welcher Überzeugung unsere Investoren und Partner hinter uns stehen. Ein Werk für Polytives zu unterstützen, ist nicht nur ein Commitment gegenüber uns, sondern auch gegenüber der gesamten Kunststoffindustrie in Thüringen.

Zahlreiche Fakten auf www.invest-in-thuringia.de belegen, dass die Kunststoffindustrie in Thüringen eine der umsatzstärksten Branchen in Thüringen darstellt und bereits eine über 100-jährige Erfolgsgeschichte hat. Die Kunststoffbranche hat ein rasantes Wachstum hingelegt, an das wir als Polytives GmbH gern anschließen möchten. Mit unserer Innovation sehen wir dafür ausreichend Potenzial. Aktuell sind rund 520 Unternehmen in der Polymerbranche mit ca. 34.000 Beschäftigten tätig, die einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro generieren. Diese Unternehmen sind spezialisiert auf die Spritzgieß-, Extrusions- und Blasformtechnik, auf funktionalisierte Kunststoffprodukte oder auch Prozesstechnik für Multimaterialsysteme, Oberflächenveredelung, uvm. – hier ist die Polytives GmbH als Startup mit innovativen Produkten perfekt verortet.

Als Mitglied des Thüringer Kunststoffclusters PolymerMat e.V. werden wir unseren Beitrag einbringen, die Thüringer Kunststoffindustrie weiter zu festigen und auszubauen. Die Innovationskraft, die durch die Netzwerkbildung entsteht, bietet Kunden einen Wettbewerbsvorteil.

Skalierung unserer Kunststoffadditive jetzt noch effizienter

Anlage zur Skalierung unserer Kunststoffadditive

Für die effizientere Skalierung unserer Kunststoffadditive haben wir investiert

Die Skalierung unserer Kunststoffadditive ist ein essentieller Prozess auf dem Weg zu ihrer Marktreife. Zu Beginn des Jahres haben wir von Polytives bereits über eine neue Investition berichtet, die unserem Laborteam die Arbeit erleichtern soll. Nachdem wir uns etwas mit dem Handling vertraut machen konnten, möchten wir unsere neueste Anschaffung hier etwas vorstellen und die Vorzüge erläutern, die sich damit für unsere Kunden realisieren lassen. Besonders im Rahmen unserer Dienstleistung, bei der wir für Kunststoffverarbeiter individualisierte Kunststoffadditive nicht nur entwickeln, sondern auch in relevanten Mengen zum Test bereitstellen, wird unsere Investition zu einer deutlichen Prozessverkürzung führen. Erfahren Sie hier mehr dazu.

Für die Herstellung unserer polymeren Kunststoffadditive sind unterschiedliche Schritte nötig. Einer davon ist das Aufarbeiten am Ende einer jeden Reaktion, wodurch man das hochwertige Produkt erhält, welches unsere Kunden aus der Kunststoffverarbeitung einsetzen. Diese Schritte lassen sich im kleinen Maßstab relativ gut in effizienter Weise abbilden. Sobald es jedoch in den Upscalingprozess geht – das wissen viele, die sich damit beschäftigen, nur allzu gut – ist vieles nicht mehr so trivial. Bei der Skalierung unserer Kunststoffadditive ist deshalb viel technisches Know-how und entsprechende Ausstattung von Nöten.

Wir wollen etwas konkreter werden und einen kleinen Einblick in unsere durch die Anschaffung errungenen Möglichkeiten geben, die der Skalierung neuer Produkte, auch im Rahmen von Kundenprojekten, dienen. Dank der Förderung des Freistaats Thüringen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) konnten wir unsere Technik um eine sogenannte Dünnschicht-Destillations-Anlage erweitern.

Mit dieser Anlage wird die Abtrennung von Lösungsmitteln aus unseren Polymeren erleichtert und vor allem deutlich effizienter gestaltet. Das Endprodukt, unser Kunststoffadditiv, wird nicht nur trockener und reiner – auch unser Laborteam kann so viele aufwendige, kleinteilige Arbeitsschritte bündeln. So schaffen wir Ressourcen für weitere Entwicklungen und Optimierungen. Der Aufarbeitungsprozess wird deutlich beschleunigt, der Durchsatz unseres Produktes erhöht sich immens und die Skalierung unserer Kunststoffadditive läuft fast von selbst. Hinzu kommt, dass die abgetrennten Lösungsmittel auf diese Weise, auch im Rahmen einer tailor-made Solution für unsere Kunden, sicher und bequem aufgefangen und für eine Wiederverwendung aufbereitet werden können. Ressourcenschonend und effizient arbeitend tragen wir so zur Nachhaltigkeit bei und bieten dennoch alle Vorteile, die sich aus einer Skalierung in den Kilogrammmaßstab für unsere Kunden ergeben.

Auch wenn einzelne Bedienungsfeinheiten noch weiter optimiert werden können (man lernt schließlich nie aus), freut sich die Polytives GmbH über dieses hilfreiche, ja notwendige Investment. Es ist ein weiterer Schritt, der die Phase des Prototyping verkürzt und uns unseren Zielen noch schneller näher bringt.

Motivierter Start ins Jahr

Foto: Steffen Walther

Polytives erneut unter den TOP 50 Start-ups 2021

Auch 2021 repräsentierte unser Unternehmen das Land Thüringen auf der Liste der 50 erfolgreichsten Start-ups Deutschlands. Zusammen mit drei anderen Firmen haben wir gezeigt, dass innovative Ideen auch in unserer Region Entwicklungspotential haben und erfolgreich sind.

Für uns ist die Wahl in die TOP 50 ein großartiger Motivationsschub, denn es ist die 2. Prämierung in Folge. Es ist nicht nur wichtig, dass der Start-up Community Vernetzungs- und Investitionsmöglichkeiten geboten werden – man muss ihr auch Zeit zum Wachsen und zum Weiterentwickeln der eigenen Ideen und Strategien geben.

Unsere Wiederwahl reflektiert für uns, dass wir nicht stillstanden, uns nicht auf den bisherigen Erfolgen ausgeruht haben – im Gegenteil. Die Platzierung spiegelt die Anstrengungen des letzten Jahres wider, die Auseinandersetzung mit eigenen Ideen und mit denen der Konkurrenz. Das wir es so weit gebracht haben, zeigt uns: Wir sind auf dem richtigen Weg – und dermaßen motiviert wird 2022 für uns alle ein großartiges Jahr.

Investitionsförderung für Polytives

Foto: Susann Nürnberger

Polytives erhält Förderung für neue Anlage

Im Rahmen der „Investitionen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität in KMU“ wurde eine Förderung durch das Programm „Thüringen-Invest“ bewilligt, welche der Polytives GmbH ermöglicht, eine neue Anschaffung zu tätigen und damit in die Arbeitsplatzbeschaffung/-sicherung zu investieren.

Gefördert vom Freistaat Thüringen und kofinanziert durch die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

#EFREbewegtThüringen

Mit der angeschafften Anlage kann die Kapazität um einen zweistelligen Faktor vergrößert werden und die in-house Herstellung der Polymere, welche als Additive dienen, weiter professionalisiert werden, um den Marktanforderungen Rechnung zu tragen.

Innovationspreis Thüringen 2021

Foto: Steffen Walther

Am 24.11.2021 konnten wir den Sonderpreis für junge Unternehmen des Thüringer Innovationspreises entgegennehmen. Über diesen tollen Jahresabschluss freuen wir uns sehr! Der Preis zeigt uns erneut, dass wir mit unseren Innovationen überzeugen und motiviert uns noch mehr!

Investordays Thüringen 2021

Foto: Steffen Walther

Die Investor Days bieten Startups und Investoren die Möglichkeit, um sich zu präsentieren, sich zu vernetzen und sich zu finden. Polytives hat hier den Preis für den besten Pitch gewonnen. Wir freuen uns schon auf 2022, wenn wir wieder an dieser großartigen Plattform teilnehmen können.

Das Team wächst

Foto: Steffen Walther

Mit dem April verdoppeln wir abschließend unser Team auf 8 Personen und sind damit bestens aufgestellt für den Markteintritt.

Das erste Additiv steht in den Startlöchern und wird noch dieses Jahr pilotiert.