Neuware durch Recyclingware ersetzen: So einfach ist es nicht.

Neuware durch Recyclingware ersetzen: So einfach ist es nicht.

Einblicke in die Welt des PVC

Wie der Einsatz von Rezyklatware erleichtert werden kann. Ein Überblick über Herausforderungen und Chancen.

Nicht nur im Kontext der notwendigen Reduktion von CO2-Emissionen ist der Einsatz von recycelten Materialien für Hersteller verschiedenster Produkte ein Thema. Neuware durch Recyclingware ersetzen, wo immer es möglich und vor allem sinnvoll ist, lautet das erklärte Ziel, das auch aufgrund von gesetzten Normen und Vorgaben von einer immer größeren Zahl von Verarbeitern ins Auge gefasst wird. Leider ist es nicht so einfach, wie es für Laien vielleicht klingen mag. Die Hersteller von Kunststoffwaren stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen, auf die wir hier kurz eingehen möchten. Und auch darauf, wie Lösungen aussehen können.

Qualität und Konsistenz

Virgin-Materialien kennen diese Probleme nicht, recycelte leider durchaus. Sie stammen aus unterschiedlichen Quellen und wurden unterschiedlichen Verarbeitungsprozessen unterzogen. Dies kann zu Schwierigkeiten bei der Herstellung konsistenter Produkte führen und ist für die Qualitätssicherung der Produzenten kritisch.

Verschmutzung und Verunreinigungen

Zurückgeführte Materialien können Verunreinigungen enthalten, die während des Sammel- und Recyclingprozesses nicht vollständig entfernt wurden. Diese Verunreinigungen können die mechanischen Eigenschaften der Kunststoffprodukte beeinträchtigen und die Verarbeitung erschweren.

 

Material-Eigenschaften und Verfügbarkeit

Die Eigenschaften von recycelten Materialien können sich teils stark von denen von Virgin-Materialien unterscheiden. Dies kann wiederum Auswirkungen auf die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften der Kunststoffprodukte haben und deren Leistungsfähigkeit beeinflussen. Darüber hinaus kann die Beschaffung von recycelten Materialien aufgrund der erforderlichen Sammel-, Sortier- und Verarbeitungsprozesse relativ teuer sein und das bei – je nach Fall – unklarer Verfügbarkeit von hochwertigen Materialien.
Und doch sind neben diesen Herausforderungen ganz klar auch Chancen zu erkennen. Neuware durch Recyclingware ersetzen – das bedeutet auch eine Reihe von Vorteilen, welche sich unter anderem durch die gesteigerte Nachfrage ablesen lassen.

Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft

Durch die Verwendung von recycelten Materialien können Unternehmen den Bedarf an neuen Virgin-Ressourcen reduzieren und somit zur Schonung natürlicher Ressourcen beitragen. Die Verwendung von recycelten Materialien unterstützt die Idee der Kreislaufwirtschaft, indem sie Abfall reduziert und wiederverwendbare Materialien in den Produktionsprozess integriert.

Kostenersparnis und Umweltvorteile

In einigen Fällen können recycelte Materialien in der Gesamtbetrachtung kostengünstiger sein als Virgin-Materialien, insbesondere wenn sie lokal verfügbar und die Kosten für die Beschaffung und Verarbeitung niedriger sind. Der Einsatz von recycelten Materialien kann zu einer Verringerung der Umweltbelastung führen, da weniger Energie und Ressourcen für die Herstellung neuer Materialien benötigt werden. Gleichzeitig kann die Menge an Kunststoffabfällen reduziert werden, da diesen ein zweites Leben geschenkt wird.

Kundenanforderungen und Image

Viele Verbraucher und Unternehmen legen Wert auf nachhaltige und umweltfreundliche Produkte. Die Verwendung von recycelten Materialien kann daher dazu beitragen, die Kundenzufriedenheit zu steigern und das Unternehmensimage zu verbessern. Unternehmen können mit einem Angebot, das recycelte Materialien umfasst auf die entsprechende Nachfrage reagieren und verpassen so nicht den Trend hin zu immer mehr Nachhaltigkeit.
Insgesamt bietet der Einsatz von recycelten Materialien im Kunststoffbereich eine Reihe von Vorteilen, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen und zur Schaffung einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Industrie beitragen können.

Wie diesen Hürden begegnen?

Um die beschriebenen Herausforderungen auf dem Weg dahin zu überwinden bieten sich verschiedene Ansatzpunkte. Es lohnt sich zum einen das eigene Rohstoffportfolio zu analysieren und ebenso die internen Möglichkeiten der Wiederverwendung von Produktionsausstößen und Ähnlichem. Das ist heute oft schon Standard in den meisten Unternehmen, da es einen sofortigen wirtschaftlichen Effekt erzielt.

Weiterhin ergibt sich ein positiver Effekt, wenn für ein herzustellendes Teil mehrere Materialien qualifiziert werden, um sich vor der teils schlechten Verfügbarkeit zu schützen, soweit dies möglich ist. Hier spielen natürlich immer auch die Kundenanforderungen eine entscheidende Rolle. Doch auch diese sind selbstverständlich an der Erhaltung der Lieferfähigkeit interessiert. Das kann zum Beispiel bedeuten, ein ABS-Produkt auch fit für die Verwendung mit einem rPET zu machen.

Darüber hinaus können Additive und Verarbeitungshilfen ein Game-Changer sein, so beispielsweise auch die Fließhilfen von Polytives. Diese ermöglichen auch bei eher dünnwandigen oder komplexeren Teilen den möglichen Austausch von ABS durch rPET, wie oben beschrieben, um nur ein Beispiel zu nennen. Inhomogene Qualitäten von Rezyklatwaren lassen sich angleichen oder kaum verarbeitbare, weil zu zähe Kunststoffe werden prozessierbar gemacht. Damit lässt sich eine große Hürde aus dem Weg räumen, hin zum Ziel „Neuware durch Recyclingware ersetzen“.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch, wenn Sie dazu Ideen austauschen und einen Versuch machen wollen, wir sind gern für Sie da!

Biobasiert, biokompatibel, bioabbaubar: PHAs als nachhaltige Alternative

Biobasiert, biokompatibel, bioabbaubar: PHAs als nachhaltige Alternative

Einblicke in die Welt des PVC

Um auf Grundlage der Plattformtechnologie von Polytives immer weitere Polymersysteme zu erschließen, bedarf es Entwicklung, Versuchen und bisweilen Anpassungen auf molekularer Ebene. Diese Schritte möchte Polytives insbesondere auch für nachhaltige Polymere gehen, um eine Antwort auf die stetig wachsende Nachfrage zu bieten. Auch bei der Verarbeitung (bisher) ungewöhnlicher Materialien sind polymere Additive ein Game-Changer.

Sogenannte PHAs und was es mit ihnen auf sich hat

Die Gruppe der Polyhydroxyalkanoate, die kurz PHAs genannt werden, sind noch nicht besonders weit verbreitet und deshalb nicht unbedingt die bekannteste Gruppe von Polymeren. Es handelt sich um nachhaltige Biopolyester, die auf natürlichem Wege gewonnen werden können – beispielsweise aus Bakterien. Die Tatsache, dass sie thermoplastisch verarbeitbar sind, macht sie hochinteressant für Kunststoffverarbeiter, die nachhaltige Alternativen suchen, um Kundenbedürfnissen zu begegnen.

Wo liegt der Vorteil für die Verarbeiter?

Um für bestimmte Anwendungsfälle eine nachhaltige Alternative bieten zu können, die gleichzeitig dauerhaft in guter Qualität verfügbar ist, lohnt sich der Blick in den Bereich der sogenannten Biopolymere. Wie bereits beschrieben, sind PHAs hier eine Gruppe von Materialien, die immer mehr Interesse weckt. Durch den Umstand, dass sie sowohl biobasiert, bioabbaubar als auch biokompatibel sind, vereinen sie eine ganze Reihe an Mehrwerten hinsichtlich nachhaltiger Alternativen.

Warum sind PHAs noch nicht verstärkt im Einsatz?

Polyhydroxyalkanoate besitzen zwar thermoplastische Eigenschaften, bisher sind die Verarbeitungsfenster für die Anwender jedoch so eng, dass von einer einfachen Implementierung in bestehende Prozesse leider kaum die Rede sein kann. Das soll sich nun ändern.

Vom Schmelzpunkt bis hin zu ersten Zersetzungserscheinungen liegt gerade einmal eine Temperaturdifferenz von ca. 25°C. Das, gepaart mit schon vor der Zersetzung auftretenden Sprödigkeit im Prozess, ist aktuell meist ein KO-Kriterium bei der Materialauswahl. Die Scherung während der Verarbeitung und ihre zusätzlich negative Auswirkung auf das Material tun ihr Übriges. Doch wie kann eine Lösung aussehen, um die nachhaltigen Materialien für Kunststoffverarbeiter besser nutzbar zu machen?

Mit Hilfe des Thüringer Instuts für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. sollen gleich mehrere PHA-Typen mit den verfügbaren und unter Umständen angepassten bFI-Additiven von Polytives optimiert werden. Ihr Wirken in der Polymermatrix wird genau beobachtet und dokumentiert, sodass wichtige Rückschlüsse für eine möglichst ideale Prozessführung gewonnen werden. Wichtig sind dabei unter anderem die Verarbeitungsbedingungen im Spritzguss, speziell die Temperaturen und Einspritzdrücke, aber auch der Blick auf die späteren mechanischen Eigenschaften der resultierenden Produkte. Und beispielsweise auch, wie sich die Bioabbaubarkeit einordnen lässt.

Wenn Sie mehr zu dem Thema erfahren möchten, kommen Sie gern auf uns zu!

Einblicke in die Welt des PVC

Einblicke in die Welt des PVC

Einblicke in die Welt des PVC

Kunststoffe, und damit verschiedenste Varianten von Polymeren, begegnen uns im Alltag ständig und in unterschiedlichster Form. Wir von Polytives möchten in einer kleinen Blogreihe Einblicke zu den Eigenschaften und dem Nutzen einiger der bekanntesten Polymere und ihrer Geschichte geben. #KunststoffWissen

PVC – Plastik-Virtuosen auf Vinyl

Zu Beginn des Jahres starten wir mit dieser Blogreihe und möchten Einblicke in die Welt des PVC, des Polyvinylchlorids, geben, das sicher fast allen Leserinnen und Lesern bekannt ist. Es zeichnet sich vor allem durch seine Chemikalienbeständigkeit aus, wodurch es für viele Anwendungen attraktiv ist. Verarbeitet werden kann es zu vielerlei Formen in unterschiedlichsten Größen. Da es sich weiterhin leicht einfärben lässt, wird es gern für Dekorationen genutzt. Der dem Material zugrunde liegenden Sprödigkeit wird durch den Einsatz von Weichmachern entgegengewirkt, ohne die der vielfältige Einsatz nicht denkbar wäre. Denn das so hergestellte Weich-PVC kann in völlig anderen Anwendungen eingesetzt werden als das weichmacherfreie Hart-PVC.

Wie wird das Material hergestellt und seit wann wird es genutzt?

PVC selbst wird durch radikalische Polymerisation von Vinylchlorid gewonnen, welches zwar schon im 19. Jahrhundert isoliert wurde, aber erst durch Fritz Klatte aus Ethin und Chlorwasserstoff synthetisiert werden konnte. Klatte suchte damals nach einem Ersatz für das brennbare Celluloid und seine Suche wurde durch entsprechende Patente ab 1913 belohnt. Die kommerzielle Herstellung und Nutzung sollten aber mehr als 20 Jahre später starten, als die Patente frei gegeben waren und andere Chemiker offiziell mitmischen und -tüfteln konnten. Es galt nämlich, die Eigenzersetzung bei hohen Temperaturen zu umgehen. Hier kamen letztlich wieder die erwähnten Weichmacher zum Einsatz.

Einsatzgebiete und Besonderheiten

Durch die breit gefächerten Anwendungsmöglichkeiten liegt PVC vor allem bei Baumaterialien vorn: Bodenbeläge, Fensterprofile, Schläuche, Rohre, Kabelummantelungen – und nein, die „Vinyl“-Schallplatten dürfen natürlich auch nicht fehlen, ebenso wie fast alles, was bei unter dem Begriff Kunstleder verstanden wird.

Die Nutzung in der Baubranche ist es auch, die dazu führt, dass PVC in entsprechenden Mengen umgesetzt wird. Und auch, wenn der asiatisch-pazifische Markt den größten Absatz verzeichnet: Allein in Deutschland wurden im Jahr 2021 etwa 1.910 Kilotonnen verarbeitet, davon rund 82% basierend auf fossilen Rohstoffen und 18% aus Rezyklaten.

Auch bei Polytives findet sich PVC im Einsatz. Wir können es nicht nur mit unserer Produktfamilie von Rheologie-Additiven bFI optimieren, wir haben auch unsere neuen Räumlichkeiten mit dem resistenten Material in moderner Holzoptik ausgestattet. Dazu wie oben im Bild zu sehen ein Close-Up in unseren Konferenzraum in Rudolstadt-Schwarza, in den wir Sie herzlich zum Austausch einladen!

Jahresrückblick 2023: Neuheiten in allen Bereichen

Jahresrückblick 2023: Neuheiten in allen Bereichen

Helfende Hände für alle Unternehmensbereiche: Studentische Unterstützung für Polytives.

Wir blicken auf das Jahr 2023 zurück. Es hatte für Polytives viel Neues und Besonderes parat.

Polytives entwickelt und vertreibt polymere Additive für die Kunststoffbranche. Gegründet im März 2020, wurden jedes Jahr weiter die Voraussetzungen für einen stabilen Firmenaufbau und die Skalierung der einzigartigen Additive geschaffen. Damit die Kunststoffbranche langfristig von den innovativen Produkten profitieren kann.

Für ein junges Unternehmen ist es wichtig, gezielte Entwicklungen in definierten Bereichen voranzutreiben. Mit dem vorhandenen Team, dem verfügbaren Material und der gegebenen Zeit muss strategisch effizient gearbeitet werden, da die Ressourcen knapp sind. Dieser Binsenweisheit zu folgen, ist einfacher gesagt als getan und doch denken wir, ist es uns in diesem Jahr wirklich gut gelungen.

Von Swiss Plastics bis FAKUMA – Unsere Highlights im Messegeschehen

Wir betraten 2023 gleich zweimal internationales Messeparket, im Februar auf der Swiss Plastics und später im September auf der PLAST in Mailand. Außerdem hielt unser Sales Director Steffen Felzer einen Fachvortrag im Rahmen der Engelskirchener Kunststoff-Technologie-Tage, bei denen wir auch als Aussteller auftreten durften.

Unvergesslich und großartig umgesetzt war zudem der FAKUMA-Gemeinschaftsstand des TecPart e.V., dessen Teil wir waren. Sicherlich eines der Highlights für Polytives in diesem Jahr, da das Potenzial der Messe allseits bekannt und zu Recht geschätzt ist. Wir danken auch hier noch einmal für die zahlreichen und ergebnisträchtigen Gespräche!

Greifbare Erfolge

Bei so präsenten Außenauftritten brauchte es mehr als hübsche Flyer und das eine oder andere Produktmuster. Unsere klare Botschaft war und ist: Wir sind lieferfähig! Die Voraussetzungen dafür wurden schon früh zu Beginn des Jahres gelegt und heute blicken wir auf erfolgreiche und reproduzierbare Produktions- und Skalierungsprozesse zurück. Alle, die mit Granulat zu tun haben, kennen die Geste: Wie gern nimmt man die eigene Ware in die Hand und lässt Korn für Korn durch die Finger rieseln? 2022 haben wir unser Material dafür noch aus Säcken geschöpft – ein Jahr später ist die Faszination noch immer die gleiche, nur beugen wir uns jetzt über Bigbags oder Oktabins. Und manch Spediteur hat unsere Adresse jetzt im System, da er des Öfteren bei uns vorbeikommt, um z. B. unseren bFI Fließverbesserer auszuliefern.

Und das funktioniert am eigenen Technikumstor sehr gut. Durch unseren Umzug nach Rudolstadt-Schwarza haben wir jetzt erstmal genug Kapazität, um im Tonnenmaßstab zu lagern. Unsere F&E-Abteilung kann sich nun ausbreiten und weiter maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden entwickeln, die mittlerweile aus allen Anwendungsfeldern und alle gängigen Kunststoffe anfragen.

Gemeinsam auf dem Podium

Positive Rückmeldungen unserer Kunden sind eine gute Sache. Erfreulich ist es auch, wenn die Öffentlichkeit an unserem Erfolg Anteil nimmt. So besuchten wir dieses Jahr eine Vielzahl an Tagungen und Workshops und konnten neue Kontakte knüpfen und alte aufleben lassen. Pressestimmen haben uns durch das Jahr getragen und die eine oder andere, hochkarätige Veranstaltung war auch dabei. Gleich doppelt konnten wir uns im November freuen: Unser Gründerteam wurde einerseits mit dem Lothar-Späth-Award ausgezeichnet, anderseits durften wir mit anderen Forschern und Wissenschaftlern der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises beiwohnen.

Nachhaltigkeit im Blick: Zwischen Innovation und Verantwortung

Wirtschaftlicher Erfolg und mediale Aufmerksamkeit sind aber nicht alles. Da wir auch eine gesellschaftliche Verantwortung tragen und teilen, haben wir 2023 unsere Fühler ausgestreckt und uns näher mit dem Thema Nachhaltigkeit befasst. Zum einen, da unsere Innovationen dort große Potenziale freisetzen, zum anderen, da eine Unternehmensweiterentwicklung aus unserer Sicht auch diesem Pfad folgen sollte.

Neben unserem ersten Nachhaltigkeitsbericht galt es, zudem die Aufnahme in das Thüringer Nachhaltigkeitsabkommen (NAT) zu feiern. Das Vertrauen, dass in uns gesetzt wird, wurde ebenfalls seitens unseres Investors unterstrichen, welcher dieses Jahr weiter in unser Unternehmen investiert hat; und zwar nicht nur Kapital.

Mit diesem Rückenwind sind die Erwartungen an das neue Jahr groß. Wir werden alles geben, um unseren Höhenflug fortzusetzen und sind gespannt, welche Überraschungen und Chancen 2024 für uns alle bereithält.

Biopolymere als nachhaltige Alternative – Warum es keine Universallösung gibt

Biopolymere als nachhaltige Alternative – Warum es keine Universallösung gibt

Helfende Hände für alle Unternehmensbereiche: Studentische Unterstützung für Polytives.

Die Vielfältigkeit fängt bereits beim Sprachgebrauch an

Seit mehr als 100 Jahren hat synthetisch hergestellter Kunststoff einen Platz in unserem Alltag gefunden. In einer Zeit, in der man sich um Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften ebenso bemüht, wie um das Etablieren neuer Technologien, sind die Rufe nach biobasierten und bioabbaubaren Kunststoffen, allgemein als Biopolymer bekannt, lauter geworden. Viele Akteure bespielen Biopolymere als nachhaltige Alternative, doch komplex wird es schon bei der Einteilung und Bezeichnung. Biobasierte und bioabbaubare Polymere beispielsweise sind voneinander zu unterscheiden und entsprechend des Anwendungsfalls zu wählen. Sie bringen jeweils eigene Vor- und Nachteile mit sich – weshalb es keine Universallösung für die aktuellen Herausforderungen von Herstellern und Anwendern gibt. Allein was die Unterscheidung zwischen biobasierten und bioabbaubaren Polymeren angeht, gibt es einiges zu bedenken. Wir möchten die Grundlagen hier in einem kurzen Überblick einordnen.

Biobasierte Kunststoffe

Biobasierte Kunststoffe bedienen die Idee, die in den meisten Köpfen vorherrscht, wenn man die Vorsilbe „bio“ hört: Die Rohstoffe sind natürlichen Ursprungs, beispielsweise gewonnen aus Mais, Zuckerrohr oder Algen und wachsen entsprechend nach. Damit haben sie bereits einen festen Platz in einem nachhaltigen Kreislaufsystem. Werden biobasierte Kunststoffe verwendet, liegt ein Vorteil klar auf der Hand: Es verringert sich die Abhängigkeit von fossilen und damit endlichen Rohstoffen.

Nachteilig an dieser Nutzungsform ist allerdings, dass der Anbau eine große Fläche einnimmt, die dann zum Beispiel für Nahrungsmittel nicht zur Verfügung steht. Zu dieser Konkurrenz kommt hinzu, dass am Ende des Produktlebenszyklus kein biologischer Abbau stattfindet. Das ist abhängig von der chemischen Zusammensetzung des Kunststoffes, nicht von der Herkunft der Bestandteile. Der Materialabbau ist auch nicht in jedem Fall gewünscht, womit wir auch schon zur zweiten Kategorie überleiten.

Bioabbaubare Kunststoffe

Bioabbaubare Kunststoffe können von Mikroorganismen in der Umwelt zersetzt werden und somit in den ökologischen Kreislauf zurückkehren. Beim Abbau werden, nach und nach, einzelne Moleküle aus den Polymerketten entfernt – die Struktur zerfällt allmählich. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffen, die oft Jahrhunderte brauchen, um zu verrotten, kann das bioabbaubare Pendant in relativ kurzer Zeit abgebaut werden. Das macht diese Materialklasse so umweltverträglich. So eröffnet sich beispielsweise die Möglichkeit, eine Reihe herkömmlicher Kunststoffe zu ersetzen, die sonst in Form von z. B. Verpackungsmüll die Umwelt verschmutzen könnten. Das ist immer dann interessant, wenn für das Kunststoffprodukt keine lange Lebensdauer vorgesehen ist – und das ist im Handel oder im Transportwesen oft der Fall.

Analog zu den biobasierten Kunststoffen ist also immer im Einzelfall zu entscheiden, ob der rasche Materialabbau gewünscht ist oder das Material länger haltbar sein sollte. Darüber hinaus ist auch hier noch einmal innerhalb der bioabbaubaren Kunststoffe eine Unterscheidung zu treffen: Braucht es eine schnelle Zersetzung? Denn diese ist nicht immer selbstinitiiert. Manche bioabbaubaren Zusammensetzungen brauchen für den Abbau bestimmte Bedingungen, ab und an auch spezielle Trigger, weshalb diese Kunststoffe bei Verwertung oft in Kompostieranlagen zurückgeführt und dort gesondert behandelt werden müssen.

Zusammengefasst

Können Biopolymere als nachhaltige Alternative zu fossilen Ressourcen gesehen werden? Sie bringen jedenfalls eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen, erdölbasierten Kunststoffen mit sich, wenn sie richtig eingesetzt werden. Wichtig ist zunächst einzuordnen, ob wir von biobasierten oder bioabbaubaren Polymeren sprechen – und bisher verschwiegen, aber der Vollständigkeit halber muss es erwähnt werden: Es gibt natürlich auch Kunststoffe, auf die beide Kategorien zutrifft.

Dennoch ist es sinnvoll, die Unterschiede hervorzuheben. Diese bestehen in Herstellung und Verwertung und müssen spezifisch für ihren Einsatzzweck ausgewählt und konzipiert sein, um die meist an Kunststoffe gestellten hohen Anforderungen adäquat zu erfüllen. Die Vorteile der Biopolymere als nachhaltige Alternative liegen auf der Hand: Sie helfen, uns umweltschonend und nachhaltig für die Zukunft aufzustellen, ihre Nachteile zeigen aber auch, dass wir noch nicht komplett auf fossile Rohstoffe und daraus resultierende Kunststoffe verzichten können. Wie so oft müssen wir ein Gleichgewicht halten und nach Augenmaß entscheiden, an welchen Stellen wir klug und innovativ Kreisläufe etablieren und weitere Produktinnovationen hervorbringen können, um wirtschaftlich stark unseren Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Die Frage, inwieweit Biopolymere als nachhaltige Alternative für Kunststoffmaterialien Anwendung finden, werden wir in Zukunft hier vertiefen. Jetzt lässt sich aber schon sagen, dass wir für alle drei Kategorien, auf fossilen Rohstoffen basierende, biobasierte und bioabbaubare Polymere, mit unserem bFI-Sortiment gute Erfahrungen gemacht haben.

Wenn Sie das Thema Viskosität und bessere Verarbeitbarkeit adressieren möchten, egal in welchem Feld, melden Sie sich bei uns. Sicher können wir für Sie etwas möglich machen!

Firmenumzug leicht gemacht? – Wie wir unseren neuen Standort in Rudolstadt-Schwarza bezogen haben

Firmenumzug leicht gemacht? – Wie wir unseren neuen Standort in Rudolstadt-Schwarza bezogen haben

Helfende Hände für alle Unternehmensbereiche: Studentische Unterstützung für Polytives.

Firmenumzug leicht gemacht. Einen Ratgeber mit einem solchen Titel wird es vermutlich nie geben – dafür sind Unternehmensumzüge viel zu individuell.

Es ist jetzt kaum vier Wochen her, dass wir mit Sack und Pack aufgebrochen sind, um unseren neuen Standort in Rudolstadt-Schwarza zu beziehen. Seit etwa einer Woche können wir wieder (fast) vollständig wie gewohnt arbeiten. Auch wenn die drei Wochen dazwischen viel erscheinen, sind sie im Rückblick doch knapp bemessen für alles, was es zu tun gab und immer noch gibt.

Obwohl vermutlich jeder schon auf eigene Umzugserfahrungen zurückblicken kann, ist die Sache doch nichts Alltägliches. Bei der „richtigen“ Methode, einen neuen Standort zu beziehen, scheiden sich die Geister. Firmenumzug leicht gemacht – das fängt bereits beim Packen der Umzugskartons an: Sollte man alle Elektrogeräte, Kabel und Peripherie zusammen verpacken oder jeden Raum getrennt abbauen und einräumen? Wie grob oder detailliert beschriftet man die Kartons, im Wissen, dass einige von ihnen auch nach Einzug noch einige Wochen ungeöffnet bleiben sollten (und es trotzdem nicht werden, denn man braucht dann doch dieses eine Werkzeug, diesen einen Ordner, etc.)?

Besonders der Umzug eines Chemielabors ist herausfordernd, denn während eine Hälfte der Transportgüter i. d. R. ungewöhnlich schwer und sperrig ist, gibt es da auch noch die zerbrechlichen Utensilien, auf die ganz besonders Acht gegeben werden muss. Zum Glück sind wir dabei von Glasbruch als auch von der unangenehmen Situation verschont geblieben, alle Putzmittel schon verpackt zu haben und dann im leeren Labor mit der Reinigung anfangen zu wollen. Vorausschauend planen, ist also halb gewonnen.

Genauso wie die alten Räume aufgeräumt werden wollen, müssen die neuen mit Leben gefüllt werden. Und auch das will gut vorbereitet sein. Dienstleister für Strom, Wasser, Inertgas, Abfall; unsere gewohnten Anbieter – sie alle sind zu informieren oder abzubestellen. Wenn der neue Standort dann bezogen ist, wollen ggfs. auch noch einige neue Anbieter ausgesucht werden. Ebenso wichtig sind die rechtlichen Änderungen, etwa im Handelsregister, Adressänderungen auf der Homepage oder in den sozialen Netzwerken.

Von Umzugskarton zur Vision: Unser Weg zum neuen Standort und in die Zukunft

Was wie eine Belastungsprobe klingt, gehört zum Wachstumsprozess ebenso dazu wie der Erfolg, der sich am neuen Standort einstellen wird. Trotz der noch nicht vollständig aufgebauten Möbel, trotz Eingewöhnungsphase für Internet und Datenserver, trotz der Herausforderung, in neuer Umgebung Fuß zu fassen – wir freuen uns, diesen wichtigen Schritt gemacht zu haben.

Obwohl man sich den Firmenumzug leicht gemacht hat, räumt man manchmal immer noch den einen oder anderen Umzugskarton beiseite, dessen Inhalt noch nicht vollständig an einem neuen Platz eingezogen ist. Auf der anderen Seite hängen an den weißen Wänden schon erste Regale und Bilder, die eine schöne Atmosphäre schaffen. In unseren Köpfen verdichten sich außerdem die Visionen. Mit der künftigen Öffnung unserer Werkstore für Kunden, Interessierte und Besucher stehen wir für eine nachhaltige, stabile Versorgung der Kunststoffverarbeiter in Deutschland und weltweit.

Gemeinsam in die Zukunft: Nachhaltiges Wirtschaften als leitender Grundsatz

Gemeinsam in die Zukunft: Nachhaltiges Wirtschaften als leitender Grundsatz

drei Personen halten eine Urkunde des NAThüringen in der Hand, im Hintergrund sieht man das Logo der Firma Polytives

Nachhaltigkeit als Grundlage unseres wirtschaftlichen Handelns

Bei Polytives steht Nachhaltigkeit sowohl bei unseren Produkten als auch im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens in unserer Region im Mittelpunkt. Aus diesem Grund sind wir stolz darauf, seit März diesen Jahres dem Thüringer Nachhaltigkeitsabkommens (NAT) anzugehören. Die Initiative vernetzt nachhaltige Unternehmen, Politik, Wirtschaft und Verwaltung miteinander, um gemeinsam an Themen wie Klima- und Umweltschutz, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und sozialer Nachhaltigkeit zu arbeiten.

Als Teil dieser Initiative haben wir nun die NAT-Urkunde erhalten, die unser Engagement in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz unterstreicht. Diese Auszeichnung ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft. Sie bestätigt unser kontinuierliches Bemühen, umweltfreundliche Lösungen zu finden und unsere ökologische Verantwortung wahrzunehmen.

Nachhaltiges Wirtschaften beginnt oft klein, kann aber langfristig eine enorme Wirkung entfalten. Diesem Prinzip folgen wir bei Polytives, indem wir intensiv an der Verbesserung von Kunststoffen bzw. deren Nutzung arbeiten. Wir setzen dabei auf neue Technologien und fortschrittliche Produktionsverfahren, durch die Kunststoffe effizienter und umweltfreundlicher hergestellt werden können.

Wie tragen unsere Additive dazu bei, die Nachhaltigkeit der Produkte und Dienstleistungen unserer Kunden zu verbessern?

Unsere Fließverbesserer-Familie bFI sorgt bei unseren Kunden für deutliche Vorteile im Verarbeitungsprozess. Dank unserer innovativen Plattformtechnologie können Polymere bei niedrigeren Temperaturen verarbeitet werden. Dadurch werden neue Materialkombinationen zugänglich, welche das Spielfeld für innovative Ansätze und Verwendungen erweitern.
In einigen Anwendungsfällen können die erforderlichen Temperaturen um bis zu 30°C, unter besonderen Umständen sogar um bis zu 50°C gesenkt werden, was zu einer sofortigen Energieeinsparung führt.
Im Spritzguss konnten wir nicht nur die Temperaturen optimieren, sondern auch die Einspritzdrücke um etwa 30% reduzieren, wodurch wertvolle Ressourcen eingespart werden können. Darüber hinaus erhalten unsere Produkte die Recyclingfähigkeit von Plastik und tragen aktiv zur Schonung natürlicher Ressourcen bei: PMMA (auch bekannt als Acrylglas) zählt zu den am häufigsten recycelten Kunststoffen.

Die recycelten Materialien erreichen eine Qualität, die der Leistung des ursprünglichen Materials sehr nahekommt. Produktrecycling schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel der Konsumenten. Unseren Kunden kommt dabei zugute, dass wir ihnen durch unsere Technologie bei Erreichung ihrer Recycling-Ziele unterstützen können. In unserem ersten Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2022 erhalten Sie detaillierte Einblicke in unsere Maßnahmen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks, zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und zur Ressourcenschonung.

Wir sind fest davon überzeugt, dass nachhaltiges Wirtschaften einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben kann. Daher werden wir auch in Zukunft weitere Maßnahmen ergreifen, um unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Umwelt zu leisten.

Die herausragenden Eigenschaften von PMMA

Die herausragenden Eigenschaften von PMMA

Helfende Hände für alle Unternehmensbereiche: Studentische Unterstützung für Polytives.

Aus unserem Alltag ist PMMA (Polymethylmethacrylat) nicht mehr wegzudenken. Das auch als Acrylglas oder Plexiglas® bekannte Material ist vielseitig und wird in verschiedensten Bereichen eingesetzt – von der Bauindustrie über die Automobilindustrie bis hin zur Medizintechnik. Als Eigenschaften von PMMA sind neben der Formbarkeit besonders bedeutsam seine

  • Transparenz/Lichtdurchlässigkeit
  • Witterungsbeständigkeit sowie
  • Bruch- und Biegefestigkeit

Ein absolutes Muss im Straßenverkehr oder auf unbeleuchteten Wegen ist die Sichtbarkeit. Dass wir uns bei Tag und Nacht sicher fortbewegen können, verdanken wir auch der Vielseitigkeit von Kunststoffen. Besonders PMMA kommt in LED-basierten Lichtquellen zum Einsatz. Bei diesen ist das filigrane Kernelement die Linse, die für die Lichtleitung durch die Leuchtkörper-Geometrie verantwortlich ist. Die wichtigste Eigenschaft eines hier verwendeten Kunststoffes ist also die Lichtdurchlässigkeit. Acrylglas gewährleistet unter den Hochleistungskunststoffen die höchste Transparenz, die auch nach langer Nutzungsdauer stabil bleibt.

Gerade das Wetter beeinflusst immer Kunststoffe, die im Außenbereich vorhanden sind. PMMA ist hier eine Ausnahme. Als Basis für Hochleistungspolymer-Anwendungen hat es sich als verlässlich und beständig gegen starke Sonneneinstrahlung erwiesen. Säuren und Laugen mittlerer Konzentration, Benzin und Öl hält der Werkstoff stand – allein gegen Ethanol, Aceton und Benzol ist es nicht gefeit. Langlebig und wetterfest muss das Material besonders im Baugewerbe oder bei Außenanwendungen sein. Hier ist das Acrylglas bei Sicherheitsbeleuchtungen oder Lichtwerbung einem ständigen Stresstest ausgesetzt. Das Material leistet dennoch eine stabile Transparenz!

Bei oberflächenempfindlichen Anwendungen hat sich Polymethylmethacrylat ebenfalls durchgesetzt. Es zeigt eine gute Bruch- und Biegefestigkeit und ist durch seine hervorragende Transparenz auch eine Standardantwort für optische Fragestellungen.
Neben diesen in vielen Alltagsbereichen wichtigen Eigenschaften brilliert PMMA noch in einem weiteren Bereich: Es zählt zu den häufiger recycelten Kunststoffen. Die Rezyklate kommen qualitativ an die Performance des ursprünglichen Materials heran. Hier kann die Kreislaufwirtschaft einen Standard setzen!

Mit unserem polymeren Fließverbesserer bFI A 3745 können diese Eigenschaften von PMMA optimiert werden, ohne Leistungseinbußen bei Brillanz oder Transparenz befürchten zu müssen. Erst Erfahrungsberichte aus Musterungen unserer Kundinnen und Kunden können hier eingesehen werden.

Maßgeschneiderte Lösungen für die Kunststoffindustrie

Maßgeschneiderte Lösungen für die Kunststoffindustrie

Helfende Hände für alle Unternehmensbereiche: Studentische Unterstützung für Polytives.

Für Ihre Herausforderung nötige Entwicklungsschritte aus einer Hand

Als Unternehmen mit Expertise, Entwicklungsschritte aus einer Hand anzubieten, sucht Polytives neue Wege, um den Herausforderungen der Kunststoffindustrie zu begegnen. Dabei greifen wir auf eine Kombination aus Skalierungskompetenz und Synthese-Know-how zurück. Neben unserem vielfach in der Anwendung bewährten Additiv, dem Fließverbesserer bFI A 3745, widmen wir uns intensiv der Erforschung und Entwicklung weiterer verzweigter Polymerkomponenten. Dabei können wir sowohl gewöhnliche Monomere als auch Spezialchemikalien als Ausgangsbasis nutzen.

Unsere technische Laborausstattung ermöglicht es uns, den gesamten Entwicklungsprozess von kleinen Kolbenansätzen bis hin zu 60-Liter-Reaktionen zu bewältigen. Dadurch können wir eine flexible Menge an experimentellen Mustern herstellen. Diese Fähigkeit ist besonders relevant für F&E-Anliegen, während wir natürlich auch über Produktionskapazitäten für industrielle Anwendungen verfügen. Mit unserem erfahrenen Team sind wir in der Lage, maßgeschneiderte Lösungen für jeden Kunden zu entwickeln. Unser ganzheitlicher Ansatz und unsere Innovationsgeschwindigkeit sind entscheidende Vorteile, die uns als Unternehmen für Entwicklungsschritte aus einer Hand auszeichnen. Damit eröffnen wir Unternehmen eine effiziente Alternative in Form einer Dienstleistung, die sich von universitärer Grundlagenforschung und Entwicklung im Rahmen von Langzeitprojekten abhebt.

Zusätzlich zu unseren effizienten Entscheidungsprozessen, unserer flexiblen Kapazität und Anpassungsfähigkeit zeichnen wir uns auch durch eine klare Kostenstruktur aus. Im Gegensatz zu Hochschulen setzen wir von Anfang an auf kosteneffizientes Handeln und Wirtschaften als zentrale Prinzipien. Dies spiegelt sich auch in den Eigenschaften unserer Additive wider, die durch Materialeinsparung und Energieeffizienz nachhaltige Kunststoffverarbeitung und -aufarbeitung ermöglichen. Ein weiterer Vorteil liegt in unserer kontinuierlichen Forschungsarbeit. Unser Fachwissen entwickelt sich weiter und verdichtet sich, Erfahrungen bleiben nicht auf ein Projekt beschränkt und werden daher stetig ausgebaut, bereits seit 2014.

Die Fähigkeit, sich in einer hochkomplexen Welt schnell an Veränderungen anzupassen, sei es aufgrund globaler Marktanforderungen oder notwendiger Änderungen des Syntheseweges für ein Kundenprodukt, trägt weiterhin dazu bei, dass wir einen kontinuierlichen Innovationsprozess aufrechterhalten. Im Dialog definieren wir spezifische Materialeigenschaften, die auf die Prozesse unserer Kunden abgestimmt sind, und erweitern durch die Ergebnisse unserer Arbeiten und unserer maßgeschneiderten Lösungen bisherige Anwendungsgrenzen.

Wie es sich für ein Unternehmen für Entwicklungsschritte aus einer Hand gehört, setzen wir uns mit Eifer dafür ein, unsere maßgeschneiderten Kunststoffadditive qualitativ zuverlässig zu Ihrem Wettbewerbsvorteil zu machen. Überzeugen Sie sich gerne von unseren Kompetenzen: Unser Sales Director Steffen Felzer freut sich auf ihre Fragen und Anmerkungen.

Polytives bFI A 3745 in Action

Polytives bFI A 3745 in Action

Helfende Hände für alle Unternehmensbereiche: Studentische Unterstützung für Polytives.

Polytives bFI A 3745 in der Anwendung

Polytives ist ein junges Unternehmen, das polymere Additive für die Kunststoffbranche entwickelt und vertreibt. Die erste Produktfamilie, mit der wir in den Markt eintreten, umfasst polymere Flow Improver (bFI) zur Verbesserung des Fließverhaltens von unterschiedlichen Kunststoffsystemen. Darüber hinaus sind wir stets motiviert innovative Lösungen für neue Anwendungen zu finden. In diesem Beitrag gehen wir darauf ein, welche Erkenntnisse und Neuerung uns zu unsere Kunden in den letzten Monaten aus dem Einsatz unserer Additive berichten können.

Innovativ, ungewöhnlich, leistungsstark

Designt wurde der erste Vertreter der Produktfamilie bFI, unser Polytives bFI A 3745, auf Basis eines Acrylats. Man möchte meinen, dass der Fließverbesserer damit hauptsächlich für acrylathaltige Materialien einsetzbar ist, jedoch ist das Gegenteil der Fall: Wie wir in Zusammenarbeit mit innovationsbegeisterten Kunden belegen konnten, herrscht auch auf anderen Gebieten reges Interesse an unseren Additivlösungen und viel Potenzial zur Optimierung. Erkenntnisse zur Nutzung eines unserer Fließverbesserer in Polymethylmethacrylat (PMMA), in Polycarbonat (PC), in Polystyrol (PS), teilweise als Lösung für glasklare Anwendungen und unter Wahrung der Sortenreinheit, stehen uns aktuell aus dem Markt zur Verfügung.
Darüber hinaus liegen uns auch Ergebnisse für eine Verarbeitung mit PET, mit Polyamiden, ABS, PC-ABS, Polyurethan, Naturkautschuk (NR), Polyolefinen (PO) und weiteren Kunststoff-Systemen vor. Hier besteht die Möglichkeit, unser Additiv mit dem Zielsystem zu verblenden (also mit einer anderen Kunststoffsorte zu vermischen und zu verarbeiten) und mit dem Blend folglich herausragende Leistungssteigerungen umzusetzen.

Die oben genannten Kunststoffe sind quasi über alle Branchen hinweg in unterschiedlichsten Anwendungen zu finden. Autoscheinwerfer, Getränkeflaschen, Joghurtbecher und Koffer sind nur einige Beispiele.

Temperaturabsenkung, Energieeinsparung, Performancesteigerung

Wir möchten das noch konkreter ausführen: Im Extrusionsprozess konnte bei einem Dosierspektrum von 5-7% eine Temperatureinsparung von gut 20% erreicht werden. Im Spritzgussverfahren waren ähnliche Sparpotentiale bei vergleichbaren Dosierungen messbar. Insgesamt beobachten wir in der Regel bereits bei einer Zugabe von 1-3% eine Performancesteigerung im 2-stelligen Bereich, was den Spielraum in der Verarbeitung für unsere Kunden vergrößert. Speziell in ABS bzw. PC-ABS konnten sehr gute Effekte nachgewiesen werden. Auch hier sprechen wir über eine erhebliche Energieeinsparung sowie eine wesentliche Fließverbesserung.

Auch bei PET, PBT und PETG waren Leistungssteigerungen zwischen 50-100% möglich – ein Ergebnis, mit dem wir in diesem Ausmaß nicht gerechnet hatten. Bei all diesen positiven Erkenntnissen war eine weitere Bemusterung fast noch außergewöhnlicher: Unser bFI A 3745 wurde in ein Polyurethan-Schaumsystem eingebracht. Die neuartigen, nachhaltigen Systeme leiden grundsätzlich an sehr zähen Schmelzefließverhältnissen, die eine Verschäumung gar nicht oder nur mit sehr viel Mehraufwand möglich macht. Erst durch Zugabe des bFI A 3745 konnte eine Verarbeitbarkeit nachhaltig und prozesssicher erreicht werden.

Unser Fazit

Wieder einmal bewahrheitet sich: Versuch macht klug! Deshalb sind wir dankbar für jeden neuen Kunden, der gerne auch ungewöhnliche Systeme mit uns bemustert, um Stück für Stück das ganze Potenzial unserer Flow Improver Familie bFI offen zu legen. Seien Sie der erste in Ihrem Feld. Nachfragen und Ausprobieren lohnt sich! Sprechen Sie uns an oder nutzen Sie die Gelegenheit, uns im Mai in Rheda-Wiedenbrück auf der erstmalig ausgebuchten Kuteno zu treffen.
Den ökologischen Herausforderungen der Kunststoffherstellung begegnen

Den ökologischen Herausforderungen der Kunststoffherstellung begegnen

Das Laborteam der Polytives GmbH.

Wofür steht Polytives?

Im wörtlichen Sinne steht Polytives für „Polymere“, also Kunststoffe, und die englische Variante des Wortes Additive („Additives“), was Zusätze bedeutet. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben neuartige Kunststoffadditive und beraten unsere Kunden, wie diese Additive ihnen bei ihren individuellen Herausforderungen helfen können. Unser Ziel ist es dabei stets, den ökologischen Herausforderungen der Kunststoffherstellung mit einer passenden Lösung zu begegnen, indem unsere Produkte in unterschiedlichsten Branchen jeweils entsprechend passende Vorteile für die Anwender bieten. In diesem Handeln sind wir überzeugt davon, dass wir alle so leben und arbeiten sollten, dass die natürliche Umwelt und wertvolle Ressourcen auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben.

Der soziale Aspekt

Wie gehen wir das Ganze an? Als kleines Team von neun Mitarbeitenden und zwei Werkstudierenden nutzen wir die Vorteile der Struktur eines relativ kleinen und innovativen Unternehmens: Wir arbeiten mit flachen Hierarchien und sind agil, also schnell reaktionsfähig, wenn nötig. Jedes Teammitglied bringt seine persönlichen Stärken ein. Gewinnbringendes, interdisziplinäres Denken gehört dadurch zu unserem Alltag. Unsere Diversität eröffnet uns unterschiedliche Perspektiven auf Problemstellungen und deren Lösungsansätze, wodurch unsere Produkte und auch unser Unternehmen als Ganzes einzigartig werden.

Die ökologische und die wirtschaftliche Seite

Kunststoffe sind aufgrund der ökologischen Herausforderungen der Zukunft in der Gesellschaft zunehmend umstritten, dennoch sind sie aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Ihre positiven Eigenschaften bieten in zahllosen, zum Teil lebenswichtigen Anwendungen erhebliche Vorteile im Vergleich zu alternativen Materialien. Es ist uns daher wichtig, diese Werkstoffgruppe in einem realistischen Licht darzustellen.

Wir bei Polytives sind mit unseren Additiven Teil des Produktlebenszyklus (product life circle PLC). Wir möchten daher unseren Einfluss auf Kunststoffeinsatz und -verwendung möglichst nachhaltig gestalten. Im Fokus steht an dieser Stelle die Betrachtung unseres Fließverbesserers bFI A 3745. Aktuell unterhält Polytives einen Laborstandort, wo geforscht und die Familie der Fließverbesserer bFI weiterentwickelt wird, sowie einen Bürostandort, an dem wir uns um das Management rund um unsere Produkte und Dienstleistungen kümmern.

Was wir mit unseren Additiven verändern können

Entscheidungen für umweltorientiertes Handeln haben immer auch Auswirkungen auf die ökonomischen Aspekte. Nach anfangs hohen Investitionen werden langfristig nachhaltige Einsparungen zugunsten der Umwelt und Finanzen erreicht. Eine solche Unternehmensführung muss darauf ausgelegt sein, Ressourcennutzen zu optimieren, Maschinen zu schonen und diese länger zu betreiben und insgesamt Nachhaltigkeit als ganzheitliches Konzept umzusetzen. Produktrecycling schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Das kommt unseren Kunden zugute, die wir durch unsere Technologie bei diesen Zielen unterstützen können.Bei unseren Kunden sorgt unsere wachsende Fließverbesserer-Familie bFI für Vorteile im Verarbeitungsprozess: Durch die Verwendung unserer Synthese-Technologie können Polymere bei niedrigerer Temperatur verarbeitet werden. Das ermöglicht es, auch bis dato eher ungewöhnliche Kombinationen von Materialien gemeinsam zu verarbeiten. In Anwendungsfällen sinken die erforderlichen Temperaturen beispielsweise um 30°C (von 220°C auf 190°C), bei einem anderen Kunststoff sogar um 35°C (von 270°C auf 235°C). Der Kunde profitiert sofort von einer Einsparung beim Energieeintrag und sekundär ebenso davon, dass weniger Energie wieder entzogen werden muss, etwa durch Abkühlen des Erzeugnisses. Im Spritzguss konnten neben der Temperatur weiterhin die nötigen Einspritzdrücke um etwa 30% reduziert und dadurch Ressourcen eingespart werden.

Im fertigen Kundenprodukt sorgen unsere Additive außerdem dafür, dass Materialien bessere Eigenschaften als bisher verwendete Kunststoffmischungen besitzen. Konkret sind diese Verbesserungen immer in der entsprechenden Anwendung zu betrachten. Allgemein lassen sich allerdings die folgenden Auswirkungen feststellen:

  • Einsparung von Lösungsmittel durch die erhöhte Fließfähigkeit
  • Reduzierung bzw. Vermeidung toxischer Zusätze möglich
  • Bessere Umsetzung filigraner Bauteile und dadurch bspw. eine erhöhte Reflexion bei Lichtelementen
  • Möglicher Verzicht auf Füllmaterialien durch Reduktion des Polymerschrumpfes bei gleichbleibender Viskosität (chemische Beständigkeit und Robustheit des resultierenden Produkts wird gestärkt)
  • Erhalt der Recyclingfähigkeit bei Produkten, die unser Kunde mit passgenauen Additiven herstellt (unser Additiv weist i. d. R. die gleiche Struktur wie der Basiskunststoff auf)
  • Kunststoffrezyklate, die aufgrund ihrer hohen Schmelzviskosität schwer weiterzuverarbeiten sind, bekommen eine zweite Chance für den Bereich des Spritzgusses (das rückgewonnene Material kann für hochwertige Anwendungen genutzt werden und unterliegt nicht derzeitigen Einschränkungen).

Unser Umgang mit Ressourcen und Betriebsmitteln

In Ergänzung zu diesen positiven Eigenschaften, die unsere Produkte bei unseren Kunden entfalten, achten wir in unseren Prozessen von Anfang an darauf, Chemikalien im Kreislauf zu führen und möglichst wenig Abfälle zu produzieren. Durch technische Geräte haben wir die Möglichkeit, bestimmte Lösungsmittel zu 99% von unserem Produkt abzutrennen, sie dadurch zurückzugewinnen und erneut einzusetzen. Auf diese Weise konnten wir im Jahr 2022 ganze 30 Liter Lösungsmittel erneut aufbereiten – aus diesem Reservoir sind bereits wieder 13% für neue Forschungszwecke sinnvoll eingesetzt worden. Nicht vermeidbar waren 558 kg Abfall, der 2022 im Zuge unserer Forschung, Entwicklung und Produktion angefallen ist. Davon entfallen 362 kg auf technisch (noch) nicht rückführbare Lösungsmittel und Lösungsmittelgemische und 196 kg auf Betriebsmittel.

Wir beginnen außerdem, in unserer täglichen Praxis nicht nur intuitiv nachhaltig zu agieren, sondern auch ganz bewusst und wenn möglich messbar den ökologischen Herausforderungen zu begegnen. Als Beispiel seien die CO2-Emissionen unseres Fuhrparks genannt: Diese liegen bei 890 kg, wovon 100% kompensiert werden. 8% der Emissionen wurden sogar gänzlich vermieden. Unseren Strom, sowohl im Büro als auch im Labor, beziehen wir aus nachhaltigen Energiequellen und versuchen, Prozesse digital zu gestalten. Versanddienste und Drucksachen werden möglichst klimaneutral oder mit CO2-Kompensation bestellt.

Fazit

Die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit spielt heute und auch künftig die größte Rolle in unseren Prozessen. Für eine fundierte Einschätzung der umweltbezogenen Auswirkungen unternehmerischen Handelns muss immer die komplette CO2-Bilanz betrachtet werden. Wir haben nun das Bewusstsein geschaffen und die ersten Schritte unternommen, um diese Rechnung anzugehen. Die Überprüfung des aktuellen Anwendungsbereiches muss zukünftig mit weiteren Daten unterlegt werden, um das Einsparpotential durch nachhaltiges Wirtschaften besser einzuschätzen.

Ein Blick in die Zukunft

Wir streben für unser Unternehmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell ein erfolgreiches Wirtschaften an. Außerdem wollen wir uns in unserer Branche fest etablieren und dabei aktiv zu einem positiven Imagewandel des Kunststoffs in all seiner Vielfältigkeit beitragen. Unser Ziel ist es deshalb, das Thema Nachhaltigkeit nicht nur als Kommunikationsmittel zu nutzen, sondern konkret zu verfolgen und zu vertiefen. Erste Schritte in dieser Richtung unternehmen wir mit der Veröffentlichung unseres Nachhaltigkeitsberichtes für das Jahr 2022 sowie durch den Beitritt zum Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT). Im Jahr 2023 verlegen wir unseren Firmenstandort innerhalb Thüringens nach Rudolstadt und bauen dort eine Produktion auf. Das 1997 fertiggestellte Gebäude wird im Vorfeld unseres Einzugs energiewirtschaftlich erfasst und optimiert; dazu wird beispielsweise die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach geprüft. Mittelfristig soll eine erste CO2–Bilanz unseres Fließverbesserers bFI A 3745 und seinen Folgeprodukten erstellt werden. Langfristig werden wir eine solche Bilanzierung auch für das Gesamtunternehmen aufstellen.

Unsere Vision für die Zukunft ist es, unsere Produkte nach den Maßgaben einer vollständigen Recyclingfähigkeit und mit Blick auf die ökologischen Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Dafür müssen viele Weichen gestellt werden, um auch Vorprodukte kreislauffähig herzustellen. Wir sind optimistisch, dass die gesamtgesellschaftliche Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen eine starke Nachfrage nach ressourcenschonenden Lösungen erzeugen wird, die wir mit unserer Technologie unterstützen können.

Betriebserfahrung mit Polytives

Betriebserfahrung mit Polytives

Helfende Hände für alle Unternehmensbereiche: Studentische Unterstützung für Polytives.

Gegenseitiges Lernen motiviert und schafft Innovation

Drei kluge Köpfe und drei Paar helfende Hände unterstützen uns aus dem Hintergrund. Die Arbeit, welche auf das meist kleine Team eines jungen Unternehmens zukommt, wird mit fortschreitender Zeit nicht weniger. Sie wird nur anders, so viel können wir dank unserer eigenen Betriebserfahrung mit Polytives sagen. Die Verteilung unserer alltäglichen kleinen Aufgaben erleichtern uns allerdings seit geraumer Zeit Jana, Paul und Alex.
Wenn nicht gerade im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit aktiv, wirken die drei für Außenstehende unsichtbar. Ein Grund mehr, sie über ihre bisherige Zeit und Betriebserfahrung mit Polytives persönlich zu Wort kommen zu lassen:
Alex (seit über einem Jahr bei uns): „Polytives zeigt mir eine neue Welt sowie ein neues Berufsfeld neben den Geisteswissenschaften an der Universität, wodurch sich mein Wissen und meine Kompetenzen enorm erweitern.“
Jana, Paul und Alex unterstützen uns mit interdisziplinärem wie fachlichem Außenblick und bringen Kenntnisse aus Ausbildung und Hochschule ein. Im Gegenzug sammeln auch sie Betriebserfahrung mit Polytives: Lebensecht in unseren Firmenalltag eingebunden, erleben sie strategische Diskussionen mit, sehen, wie Entscheidungen getroffen werden, was konsequentes Handeln erfordert und was es bewirken kann. Ob sie beispielsweise bei unseren kreativen Ideenbrainstorming mit am Tisch sitzen, unsere F&E-Projekte aktiv begleiten oder mit uns Daten für unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht erheben – wir schätzen ihren Enthusiasmus und sind froh, dass unsere studentische Unterstützung inzwischen ganz und gar Teil unseres kleinen, aber innovationsstarken Teams ist.
Jana (seit gut einem Monat bei uns): „Polytives ist so vielseitig wie Kunststoff – hier werde ich wertvolle Erfahrungen sammeln!“
Natürlich ist es unmöglich einzuschätzen, wie sich euer Anteil konkret auf unseren Erfolg ausgewirkt hat. Dennoch, ohne euch wäre manche E-Mail nicht fristgerecht geschrieben, manche Kundenansprache hätte nicht gezündet, manche Forschungserkenntnis wäre erst später erlangt worden. Im Geschäftsleben kann das mitunter den Unterschied machen. Mit Gewissheit können wir außerdem sagen, dass die Zusammenarbeit mit euch uns bereichert, nicht zuletzt, weil sie von dem Wissen geprägt ist, dass auch ihr euch von der Begeisterung für Polytives anstecken habt lassen – und dafür danken wir euch.
Paul (seit gut zwei Monaten bei uns): „Bei Polytives kann ich bereits Gelerntes aus der Uni anwenden und zusätzlich Berufserfahrung in der Polymerchemie sammeln.“
Innovation beruht auf kreativen Ideen, auf Blicke über den Tellerrand und manchmal braucht es auch eine Prise Glück dazu. Auf Letzteres können wir uns allerdings nicht verlassen, also sind wir auch auf neue Impulse von außen angewiesen. Deshalb wollen und werden wir auch zukünftig Berufs- und Betriebserfahrung mit Polytives anbieten.